das Ich, das ich mir leihe | Roman Pfeffer
Roman Pfeffer, geboren 1972 in Vöcklabruck, Österreich, ist ein vielseitiger Künstler, der in Wien lebt und arbeitet. Er studierte von 1996 bis 2001 an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Gunther Damisch und verbrachte 1999 bis 2000 ein Studienjahr am Kent Institute of Art and Design in Canterbury, England.
Pfeffers künstlerische Praxis umfasst ein breites Spektrum an Medien, darunter Bildhauerei, Malerei, Grafik, Fotografie und Video. Seine Arbeiten zeichnen sich durch Ironie, Transformation und Verdichtung aus, wobei er alltägliche Gebrauchsgegenstände ebenso wie die bildende Kunst hinterfragt und neu interpretiert. Dabei bewegt er sich spielerisch zwischen verschiedenen Gattungen und verbindet Elemente aus Architektur, Bildhauerei, Malerei und angewandter Kunst.
Ein zentrales Merkmal seiner Werke ist die Aneignung sowohl der Kunst- als auch der Alltagswelt. Pfeffer agiert dabei wie ein Naturwissenschaftler, der mathematische Formeln konstruiert, jedoch ohne sich strikt an rationale Gesetzmäßigkeiten zu halten. Diese Herangehensweise ermöglicht es ihm, die Grenzen zwischen Kunst und Wissenschaft zu erkunden und zu hinterfragen.
Im Laufe seiner Karriere hat Pfeffer an zahlreichen Ausstellungen teilgenommen, darunter im Kunstforum Montafon, im vorarlberg museum in Bregenz, im MAK in Wien und im Studio im Hochhaus in Berlin. Seine Arbeiten wurden mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter der Dagmar Chobot Skulpturenpreis im Jahr 2018.
Neben seiner künstlerischen Tätigkeit war Pfeffer von 2010 bis 2014 und erneut von 2016 bis 2021 Mitglied des Leitungsteams des TransArts-Studiengangs an der Universität für angewandte Kunst Wien, wo er seine interdisziplinäre Herangehensweise an die Kunst weitervermittelte.
Roman Pfeffers Werk lädt Betrachter dazu ein, die alltägliche Wahrnehmung zu hinterfragen und die verborgenen Potenziale von Objekten und Konzepten zu entdecken.
Roman Pfeffer, born in 1972 in Vöcklabruck, Austria, is a versatile artist who lives and works in Vienna. He studied at the Academy of Fine Arts Vienna under Gunther Damisch from 1996 to 2001 and spent a year studying at the Kent Institute of Art and Design in Canterbury, England, from 1999 to 2000.
Pfeffer’s artistic practice encompasses a wide range of media, including sculpture, painting, graphics, photography and video. His works are characterized by irony, transformation and condensation, whereby he questions and reinterprets everyday objects as well as the visual arts. He moves playfully between different genres and combines elements from architecture, sculpture, painting and applied art.
A central feature of his works is the appropriation of both the art world and the everyday world. Pfeffer acts like a scientist who constructs mathematical formulas, but without strictly adhering to rational laws. This approach allows him to explore and question the boundaries between art and science.
Over the course of his career, Pfeffer has participated in numerous exhibitions, including at the Kunstforum Montafon, the vorarlberg museum in Bregenz, the MAK in Vienna and the Studio im Hochhaus in Berlin. His work has been awarded several prizes, including the Dagmar Chobot Sculpture Prize in 2018.
In addition to his artistic activities, Pfeffer was a member of the management team of the TransArts program at the University of Applied Arts Vienna from 2010 to 2014 and again from 2016 to 2021, where he passed on his interdisciplinary approach to art.
Roman Pfeffer’s work invites viewers to question everyday perception and discover the hidden potential of objects and concepts.